| Frauen I verlieren letztes Punktspiel der Saison gegen den VfL Wolfsburg mit 5:2 |
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Entsprechend druckvoll begannen die Platzherrinnen ihr Spiel und drängten das Team von der Marienburger Höhe von Anfang an in die eigene Hälfte. Überraschend für alle Akteure und Zuschauer gelang es Natascha im erstem Angriff des PSV nach schöner Hereingaben von Rami von der rechten Seite, die Keeperin in der 5. Minute mit einem gezielten Kopfball ins linke Ecke zu überwinden. Die Freude über das schnelle und unerwartete Führungstor währte jedoch nicht langen, denn nur zwei Minuten später erzielten die Wolfsburgerinnen den Ausgleichstreffer zum 1:1, ohne dass ernsthafte Abwehrabsichten auf Seiten der Grün-Weißen erkennbar waren.
Mit diesem Treffer schien das Startsignal für den bedingungslosen Sturmlauf auf das Tor des PSV gegeben worden zu sein. Motiviert, strukturiert, kraftvoll und dominant trugen die Wolfsburgerinnen einen Angriff nach dem anderen auf das PSV-Tor vor und erarbeiteten sich Chancen im Minutentakt. Unsere Abwehr wurde in dieser Phase dermaßen unter Druck gesetzt, dass es kaum noch gelang, für Entlastung zu sorgen und den Ball aus der eigenen Hälfte herauszuschlagen. Bei einem von der linken Seite vorgetragenen Angriff der Gegnerinnen wurde die Entwicklung des Angriffs nicht konsequent genug gestört, so dass der Ball in der 12. Minute unmittelbar vor dem Tor von der eigenen Abwehrspielerin unglücklich abgefälscht zum 2:1 ins Tor flog, ohne dass Julia A. auch nur eine Chance hatte, einzugreifen. Weitere 4 Minuten später wurde die Abwehr des PSV erneut auf der rechten Seite überlaufen und die souverän agierenden Wolfsburger Stürmerinnen hatten keine Mühe, die alleine vor ihnen stehende Julia mit einem platzierten Schuss zum 3:1 zu überwinden. In den folgenden 20 Minuten gelang es dem PSV, das Spiel etwas offener zu gestalten und einige Entlastungsangriffe vorzutragen, von denen jedoch keine ernsthafte Torgefahr für den Kasten der Platzherrinnen ausging. Diese schickten sich dann in der 38. Minute nochmals an, beneidenswert souverän und ballsicher das Torverhältnis zu erhöhen, was ihnen auch scheinbar mühelos mit einem halbhohen, fulminanten Schuss aus der Mitte gelang, der zum 4:1 ins Netz krachte.
Nach dem Seitenwechsel knüpften die Wolfsburgerinnen da an, wo sie aufgehört hatten: sie beförderten den Ball noch in der 46. Minute über die Linie ins Tor. Nun endlich, beim Stand von 5:1 agierten die PSV-Frauen etwas selbstbewusster und kämpften energischer und so kam es, dass sich Sara in der 51. Minute alleine auf der rechten Seite durchsetzte und mit einem kraftvollen Distanzschuss die gegnerische Torhüterin zum späteren Endstand von 5:2 überwinden konnte. Für den Rest der 2. Halbzeit gelang es dann den PSVerinnen weitere Tore zu verhindern, sie schafften es jedoch trotz zwei gut herausgespielter Chancen nicht, das Ergebnis noch weiter zu verbessern. Alles in allem wirkten die Spielerinnen aus der Autostadt weitaus motivierter, willensstärker und leistungsbereiter als die Frauen von der Marienburger Höhe und so geht der Sieg auch in der Höhe völlig in Ordnung.
Für den PSV spielten: Mareike (46. Zara), Janina, Judith (55. Anne), Julia A. (46. Anna Cara), Julia S., Mirjam, Rami, Puddel, Mimi, Sara, Natascha; nicht eingesetzt: Marielena
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